Archiv für September 2011

19. Nov. Für eine andere Landwirtschaft

Tagesseminar am 19. November 2011

Jeder große Supermarktkette hat inzwischen ihr eigenes Öko-Sortiment, wo Bio gleich neben Gentec-Ware steht. In vielen Großstädten boomen die Öko-Supermärkte und auch die südeuropäische und weltweite Agro-Peripherie hat sich auf den wachsenden Bio-Markt eingestellt. So gibt es das ganze Jahr über Salat, Tomaten, Äpfel und Auberginen – von woher und wem auch immer. Das Zertifikat ersetzt den direkten Kontakt zum Bauern auf dem Markt oder auf dem Hof. Die Preise und Qualität von Ökoprodukten fallen – „Bio“ wird zur billigen und anonymen Massenware.
Doch in den vergangenen Jahren sind auch viele kleine Initiativen entstanden, denen es um ein grundlegend anderes Verhältnis zur LandwirtInnen, ihren Erzeugnissen und deren Konsum geht. Dieses Tagesseminar soll einen Blick in die Welt einer anderen Landwirtschaft geben und zur Diskussion über Perspektiven anregen.
Wir wollen Einblick in die verschiedenen Ansätze alternativer Landwirtschaft geben und an der (Weiter-)Entwicklung unserer Ideen arbeiten.

Das Seminar findet von 10.00 bis 18.30 Uhr in Berlin statt. Für Mittagessen und Getränke sorgen wir.

27.-30. Nov. Anders handeln – Gut(es) Essen

Erweiterungstage von So. 27.11. bis Mi. 30.11.2011

Unter anderem mit einem Besuch bei Food Watch, Supermarkterkundungen, Besuch
einer Food Coop, eines Weltladens und einer Landpartie zu einem Projekt nicht-kommerzieller Landwirtschaft. Teilnahme auch unabhängig vom Wochenendseminar möglich.

Zeitraum: Sonntag 15.00 Uhr bis Mittwoch 15.00 Uhr.
Kosten: 30,00 € (Eigenanteil für Verpflegung und Unterbringung)

25.-27. Nov. Globalisierte Landwirtschaft zwischen Gentechnik, Ökokatastrophen und Konzernstrategien

Wochen(end)seminar vom 25. bis 27. November 2011 in Berlin

Die Industrialisierung und Globalisierung der Landwirtschaft schreitet in großen Schritten voran. Politiker und Konzernstrategen werden nicht müde, uns die Verheißungen der Gentechnik und der Agro-Industrie als vermeintlichen Ausweg aus Hunger und Elend in der Welt zu präsentieren. Doch was sind die Fakten? Wer profitiert vom Gentechnik-Geschäft und welche Interessen sind mit der Gentechnik verbunden? Welche Erfahrungen haben Bauern und Verbraucher gemacht und welche Alternativen gibt es?
An diesem Wochenende wollen wir eine umfassende, kritische Abrechnung mit der Gentechnik und den Verheißungen der industrialisierten Landwirtschaft wagen sowie Handlungsmöglichkeiten und Alternativen aufzeigen. Wir werden dazu Gentechnik-kritische ExpertInnen aufsuchen, von globalen Auswirkungen der Agro-Gentechnik und der industriellen Landwirtschaft erfahren und gemeinsam über das Konzept der Ernährungssouveränität reflektieren.

Zeitraum: Freitag 18.00 Uhr bis Sonntag 15.00 Uhr.
Kosten: 20,00 € (Eigenanteil für Verpflegung und Unterbringung)